26. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Lampertswalde

Ganz in Sinne: Letztes Heimspiel souverän gestaltet

 

Ein überdimensionales Banner mit einer Danksagung und dem Porträt des voriger Woche auf tragisch Weise verunglückten Abteilungsleiter Fußball Dieter „Schabba“ Scheiblich zeigte das Motto des letzten Saisonheimspiels der Zillestädter an. Vor zahlreicher Kulisse konnte es dann nach einer langen Gedenkminute auf dem Rasen losgehen.

Rabu begann forsch und hatte bereits in der 8. Minute Erfolg. Mit dem Rücken zum Tor nahm Marcel Zschaschel einen Flankenball an, drehte sich um seinen Gegenspieler und vollendete präzise flach ins lange Eck zum 1:0. Ganz im Sinne des Verstorbenen drückten die Hausherren weiter und kreierten in der 12. gleich noch eine Doppelchance. Die nachfolgende Ecke köpfte Thomas Henker zunächst an die Querlatte, den Abpraller versenkte Kai Drabe ebenfalls per Kopf zum 2:0 im Netz. Und weiter ging der Radeburger Dauerdruck, große Torchancen für die beiden Torschützen (18., 25.) gab es dabei. Aber es blieb vorerst bei den zwei Treffern. Lampertswalde konnte sich kaum befreien. Und wenn, dann sahen ihre Angriffsbemühungen ziemlich harmlos aus, das letzte Saisonspiel eben. Da sie auch auf den Banner zuspielen mussten, schien es als hätten sie sehr viel Respekt vor diesem. So  hatte Sebastian Drabe in der 30. auch wenig Gegenwehr bei seinem Solo auf der linken Seite. Ein genauer Querpass zu Tim Peukert und es stand 3:0. Gleich nach dem Wechsel (47.) pfiff der Schiri eine Aktion gegen Henker im Gästestrafraum als Elfmeter. Peukert verwandelte sicher und erzielte damit seinen ersten Doppelpack im Männerbereich für den TSV. Der Rest des Spieles verlief dann eher harmonisch. Die einen wollten, die anderen konnten nicht mehr. Nach einer ziemlich verkorksten Hinserie legten die Zillestädter eine starke Rückrunde hin und landete so im gesicherten Mittelfeld.

 

RaWe

   

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Arrigo Sacchi

   
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