17. Spieltag TSV 1862 Radeburg - LSV Tauscha

Sieg in den letzten Minuten noch aus den Händen gegeben

 

Im Gegensatz zum Hinspiel agierten beide Teams in der Anfangsphase sehr vorsichtig. Das hieß, es passierte gar nichts vor beiden Toren. Zumal der Hartplatz seinem Namen alle Ehre machte, er war schwer zu bespielen. In der 17. Minute eroberte sich Michael Kotsch das Leder im Mittelfeld. Passte klug auf Rechts zum gestarteten Andre Scheiblich. Doch der bekam den springenden Ball nicht unter Kontrolle, sein Schüßchen bedeutete keine Gefahr für Veit Griebsch im Tauschaer Gehäuse. Rabu versuchte nun den Ball flach zu halten und war damit gut beraten. Eindeutig die aktivere Elf bestimmte man das Geschehen auf dem Platz. Nur zum Abschluss kam man kaum. Einzig in der 29. lag der Torschrei auf den Lippen.

Scheiblich hatte nach Flanke von rechts gut in die Strafraummitte per Kopf zu Thomas Henker aufgelegt. Der brachte die Kugel auch am Torwart vorbei, aber Lucas Schütt rettete artistisch mit seinen langen Beinen noch auf der Linie zur Ecke. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde Steven Paduschek auf links geschickt. In Ermanglung eines Anspielpartners versuchte er es mit einem Torschuss. Und der senkte sich als Bogenlampe genau in den Winkel zum 1:0. Gleich nach Wiederanpfiff hätte Scheiblich für die Vorentscheidung sorgen müssen. Ein weiter Abschlag von Torwart Karsten Jentzsch sprang über die gesamte Tauschaer Abwehr. Dahinter nahm er die Kugel gekonnt runter und stand plötzlich allein vor Griebsch. Doch statt den Ball nur leicht am Keeper vorbei zu leiten versuchte er es mit Gewalt, das Leder erreichte die gleiche Höhe wie beim Torwartabschlag (47.). Die Zillestädter wollten Trotzdem nachlegen. In der 52. Versuchte es Paduschek noch einmal mit einer Rakete. Die verfehlte den Winkel nur um Zentimeter. Ein Tor von Andreas Thieme wurde wegen angeblicher Torwartbehinderung nicht gegeben. Die Gäste meldeten sich erstmals in der 70. Minute gefährlich an. Nach Ecke kam Schütt völlig frei zum Kopfball, köpfte aber weit drüber. Da war der Freistoß von Mirco Tillner in der 79. schon von anderem Kaliber. Jentzsch konnte ihn gerade noch so unter der Latte raus kratzen. Die letzte große Chance für Rabu hatte Christoph Behrisch in der 82. Nach Ecke kam er 8-m vorm Tor ganz frei an den Ball. Aber sein Volleyversuch landete im strahlenden Blau des Himmels. Die Partie war schon fast beendet, da gelang Tauscha noch ein ordentlicher Angriff über Rechts. Die flache Eingabe wurde länger und länger und am Ende stand Torjäger Tillner goldrichtig, netzte zum Ausgleich ein (87.). Am Ende ein glücklicher Punkt für die Gäste, aber Rabu hatte es auch versäumt den Deckel auf den Topf zu machen. 

RaWe

   

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Wir sind an ein Limit gekommen, wo es im Moment nicht drüber geht

Andreas Möller

   
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