21. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Lampertswalde

Das beste am Spiel war noch das Resultat

 

Rabu begann das Match mit dem stürmischen Wind im Rücken. Und fand keine Einstellung zu den Witterungsverhältnissen. Da sich im Mittelfeld keiner fand der sich den Hut aufsetzte gab es keinen Spielfluß. Distanzschüsse wurden regelrecht vom Winde verweht. Erst nach einer Viertelstunde entstand so etwas wie Druck aufs Gästetor, allerdings ohne große zwingende Möglichkeiten zu kreieren. Der erste richtige Aufreger resultierte aus der 28. Minute. Nach Eckball der Gelb-Schwarzen kam Tim Peukert außerhalb des Strafraumes zum Schuss. Martin Bade im Lampertswalter Gehäuse bekam gerade noch die Fingerspitzen an den Ball und lenkte das Leder an die Latte.

Der Nachschuss, ein spektakulärer Seitfallzieher von Andre Scheiblich, strich nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. In der 34. wuchtete Kay Richter einen Freistoß direkt aufs Tor, um den Abpraller zu verwerten war kein Radeburger zur Stelle. Lampes erste gefährliche Aktion passierte in der 43. Minute. Da bekamen sie einen Freistoß in zentraler Position zugesprochen. Der wurde zwar in die Mauer gejagt, traf dabei aber Erik Kraut so unglücklich  an der Hand, dass er mit Verdacht auf Gelenkbruch ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach dem Seitenwechsel beteiligten sich die Gäste plötzlich am Spiel. So wurde in der48. Martin Zschunke bei seinem Dribbling einfach nicht attackiert, stand allein vor Karsten Jentzsch. Der parierte großartig zur Ecke. In der 55. Die gleiche Szene, diesmal war es Felix Thieme der vor Jentzsch auftauchte.  Wieder blieb der Zillestädter Sieger. In der 68. dann endlich mal Rabu.  Ein ganz rasantes Zusammenspiel zwischen Scheiblich und Andreas Thieme sah letzteren  frei vor Bade. Beim Abschluss kam Thieme aber in Rücklage, so das sein Schuss über den Querbalken strich. Dann wurde es noch mal dramatisch mit glücklichem Ende für die Gastgeber. In der 70. hatte Zschunke das 1:0 für die Gäste auf dem Kopf. Völlig allein gelassen setzte er die Kugel aber neben das Tor. Eine Minute später traf Peukert das zweitemal Aluminium. Sein missglückter Abwehrversuch wurde vom Wind erfasst und am verdutzten Jentzsch vorbei an den eigenen Pfosten gelenkt. Die anschließende Ecke brachte nichts ein und auch so passierte nicht mehr viel. „ Ein typischer Dorffußball“ argumentierte ein Zuschauer nach dem Spiel, dem ist nicht viel entgegen zusetzen.Spielerische Elemente waren jedenfalls nicht zu erkennen, Rabu fehlt es im Moment an Lockerheit, um einen Gegner aus der Abstiegszone auch mal an die Wand spielen zu können.  

RaWe

   

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Mein Gegenspieler ist viel mitgelaufen. Ich glaub, wenn ich auf die Toilette gelaufen wäre, wäre der auch noch mitgegangen

Bastian Schweinsteiger

   
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